Eine kurze Schulgeschichte in acht Kapiteln

Das Johanneum im ersten Jahrhundert seines Bestehens

1529 gründet Johannes Bugenhagen im Rahmen seiner reformatorischen Kirchenordnung für Hamburg eine Lateinschule in den Räumlichkeiten des säkularisierten dominikanischen Johannisklosters: die Gelehrtenschule des Johanneums. Fünf Klassen finden hinter den zugemauerten Arkaden des ehemaligen Kreuzgangs sowie im Refektorium des Klosters ihren Platz.

 johanneum hamburg speckter 1840
Schulhof des Johanneums im Johanniskloster Lithographie von O. Speckter, 1840 [1]
Rektor und Lehrer werden aus dem eingezogenen Klostervermögen bezahlt und erhalten Schulgeld. Neben dem intensiven Studium der Alten Sprachen (Latein, Griechisch und Hebräisch) stehen die religiöse Unterweisung und das liturgische Chorsingen im Mittelpunkt der Lehre. Zur Schulung der rhetorischen Geschicklichkeit sollen regelmäßig Theaterstücke aufgeführt und Rede-Actus gehalten werden. Das Lehrprogramm ist ganz darauf ausgerichtet, alle Schüler zu guten evangelischen Christen heranzubilden und günstigstenfalls auf eine Gelehrtenlaufbahn vorzubereiten.

Joachim Jungius
Joachim Jungius [2]
Im 16. Jahrhundert wird die Schule durch mehrere Überarbeitungen der Schulordnung pädagogisch und organisatorisch gefestigt – und sie floriert: Es sind erstaunlich hohe Schülerzahlen überliefert. Noch gibt es keinen Deutschunterricht, aber unter dem  Rektorat des Naturwissenschaftlers und Philosophen Joachim Jungius (1629-1640) wird die Mathematik gestärkt und naturwissenschaftlicher Unterricht eingeführt.

 

Die „bibliotheca Johannei“

Bugenhagen sieht in seiner Schulordnung die Gründung einer Bibliothek vor, deren Grundbestand religiöse und liturgische Werke aus der ehemaligen Klosterbibliothek bilden. Die Bücher werden in Schränken auf die Klassenzimmer verteilt. Seit dem frühen 17. Jahrhundert  wird der Bestand durch Schenkungen von Privatbibliotheken mit altphilologischem und humanistischem Sammlungsschwerpunkt erheblich erweitert. 1648 legt man die Schulbibliothek mit der des Akademischen Gymnasiums in den Räumlichkeiten der ehemaligen Klosterbibliothek zur sog. „Rats-Bibliothek“ zusammen, für die sogar ein eigener Bibliothekar angestellt wird. Bald tritt jedoch durch weitere bedeutende Stiftungen erneut Platzmangel ein. Diesmal entschließt man sich zu einem Neubau: Das an die Schule angrenzende Rektorenhaus wird abgerissen und ein eigenes Gebäude errichtet, das 1751 eingeweiht und von der nunmehr „Öffentlichen Stadtbibliothek“ bezogen wird. 1779 wird dann erneut eine eigene, selbstverwaltete Schulbibliothek gegründet, die in den ersten Jahrzehnten ausschließlich aus privaten Vermächtnissen hervorgeht. Erst 1866 wird der Schule ein Budget zur systematischen Erweiterung ihres Bestandes zugewiesen.

Johanneum, Akademisches Gymnasium und Bibliothek kolorierte Lithographie von Peter Suhr
Johanneum, Akademisches Gymnasium und Bibliothek / kolorierte Lithographie von Peter Suhr

 

Das Akademische Gymnasium (1613-1883)

Um den Absolventen des Johanneums und der verschiedenen Privatschulen der Stadt die Möglichkeit zu geben, sich für die Aufnahme eines Universitätsstudiums besser vorzubereiten, gründet man 1613 das Akademische Gymnasium, an dem man Vorlesungen aus dem traditionellen Fächerkanon der Artistenfakultät hören kann. Dafür werden bedeutende Gelehrte berufen. Das Akademische Gymnasium bleibt eine von der Schule einerseits ganz unabhängige Institution, ist andererseits mit dieser oftmals personell eng verflochten. Schule und Gymnasium teilen sich die Bibliothek und die Räumlichkeiten des Johannisklosters und später die des Neubaus am Speersort. Mit der reichsweiten Einführung des Abiturs als Berechtigung zum Hochschulzugang (1870) verliert das Akademische Gymnasium seine Funktion und wird 1883 geschlossen. Das öffentliche Vorlesungswesen findet allerdings seine Fortsetzung im neugegründeten Kolonialinstitut und später in der Hamburger Universität (1919).

 

Das Johanneum im 18. Jahrhundert: Krise und neue Blütezeit

Um 1700 gerät die Schule in eine schwere Existenzkrise: Die Schülerzahl fällt rapide. Ein Grund für das mangelnde Interesse wird darin gesehen, dass die Schule den Anforderungen der Zeit nach einer lebensnahen, also berufsorientierten Ausbildung in ihrem Bildungsgang nicht entspricht. Privatschulen sind schon seit Längerem in scharfe Konkurrenz zu der alten Lateinschule getreten. Weder die Berufung des bedeutenden Altphilologen Johann Albert Fabricius als Rektor (1708-11) noch verschiedene Reformversuche können die Situation nachhaltig verbessern. Erst mit dem Rektorat des Aufklärers Johann Samuel Müller (1732-1773), einem großen Pädagogen und Verfasser von Opernlibretti und deklamatorischen Texten, erfährt das Johanneum eine neue Blütezeit.

Einladung zu eine „Red-Übung“ durch Joh. Sam. Müller
Einladung zu eine „Red-Übung“ durch Joh. Sam. Müller [4]
Die Schule wird sogar zu einer der wichtigsten Institution des kulturellen Lebens in Hamburg: Eine Vielzahl von gut besuchten Theateraufführungen, den traditionellen, jetzt wieder verstärkt gepflegten Rede-Actus (auf Latein oder Griechisch sowie auf Deutsch) finden großen Anklang. Sie stammen die vielfach aus Müllers Feder und werden musikalisch umrahmt von Kompositionen der Kantoren Georg Philipp Telemann oder Carl Philipp Emanuel Bach. Unter Müllers Rektorat besuchen etliche der späteren Aufklärer und Reformer Hamburgs die Schule, die im Jahre 1737 über 1000 Schüler zählt.

Im späten 18. Jahrhundert wird die Stundentafel schrittweise modernisiert: Der Deutschunterricht wird fest verankert, Englisch und Französisch durch externe Lehrkräfte unterrichtet (ab 1777), Geschichte und Geographie aufgenommen. Das bisherige Verhältnis von 22 Stunden Sprachunterricht zu 8 Stunden in den anderen Wissenschaften verschiebt sich bis zum Ende des Jahrhunderts auf 18:12 zugunsten der „Realien“.

 

Die berühmten „cantores Johannei“

Die große Bedeutung, die dem Musikunterricht aufgrund seiner liturgischen Funktion von Bugenhagen beigemessen wurde, manifestiert sich in der langen Tradition der Kantorei. Die Musikdirektoren der Stadt, nicht selten Berühmtheiten, wie z. B. Thomas Selle, Georg Philipp Telemann oder Carl Philipp E. Bach, sind zugleich Kantoren des Johanneums mit einer Unterrichtsverpflichtung von vier Wochenstunden in den oberen Klassen, derer sie sich allerdings gerne durch die Einsetzung von Vertretern entledigen.

Die Jungen werden musiktheoretisch und instrumental unterwiesen, aber vor allem im Chorgesang geschult, zu dem sie in den Gottesdiensten der Johanniskirche und in den vier damaligen Hamburger Hauptkirchen sowie auf Leichenbegängnissen verpflichtet sind. Besonders die Begleitung von Trauerfeiern stellt eine einträgliche, für die Freischüler des Johanneums und die schlecht besoldeten Lehrer der Unterklassen notwendige Einnahmequelle dar. Erst im 19. Jahrhundert wird das „Leichensingen“ mit dem Ausscheiden des letzten Kantors, Christoph Schwencke, aufgegeben.

 

Die Schule im langen 19. Jahrhundert: Modernisierung und Expansion

Mit Renaissance und Aufklärung rücken die religiöse Unterweisung und die Vorbereitung auf ein akademisches Studium immer weiter aus dem Zentrum des Bildungsinteresses: Damit gerät die Schule in den grundsätzlichen Zwiespalt, zwischen der Forderung nach einer berufsvorbereitenden Ausbildung durch die „Realien“ (moderne Fremdsprachen, Geographie, Geschichte) und der Pflege von akademischen Bildungstraditionen (die Lehre der Alten Sprachen), deren Nutzen für Menschenbildung und Berufspraxis mal mehr, mal weniger überzeugend vorgetragen werden.

Infolgedessen nimmt die Schule am Ende des 18. Jahrhunderts eine krisenhafte, nahezu existenzgefährdende  Entwicklung: Die einzelnen Klassen verselbständigen sich zu kleinen Privatschulen, deren Lehrangebot mehr und mehr dem einfacher Bürgerschulen gleicht, und schließen sich gegeneinander ab. Manche Klassen gehen ganz ein, so dass um 1800 die Gesamtschülerzahl auf ca. 70 geschrumpft ist.

Angesichts des drohenden Verfalls der Schule entschließt sich das Scholarchat zu einer grundlegenden Reform, die auch eine schulpolitische Wende darstellt. Die Durchführung der Reform ist im Wesentlichen das Verdienst des Rektors Johannes Gurlitt (1802-1827). Mit ihm hält der Neuhumanismus Einzug. Der Missstand des „Privatschulwesens“ wird beseitigt, die Klassen bauen wieder systematisch aufeinander auf. In den unteren Klassen (Octava bis Sexta) kombiniert man die traditionellen Lehrstoffe der Lateinschule mit solchen der Bürgerschule, so dass sowohl der Ruf nach einer möglichst lebensnahen und berufsbezogenen Ausbildung aufgenommen als auch den Erfordernissen für eine spätere akademische Laufbahn Genüge getan wird.

Johannes Gurlitt, 1827[8]
Johannes Gurlitt, 1827[8]
Ab der Quinta richtet man eine kaufmännisch ausgerichtete Parallelklasse ein. In den oberen Klassen werden die Schüler in einem modern anmutenden, nach Leistungsstufen organisierten Kurssystem unterrichtet. Durch eine freiwillige Maturitätsprüfung wird der Zugang zum Akademischen Gymnasium geregelt. Auch werden die der Schule zufließenden Gelder systematisch zusammengefasst und über einen festen Schlüssel verteilt. Gezielt fördert man begabte Jungen, ohne Ansehen ihrer Religionszugehörigkeit oder minderer Rechtsstellung. Gurlitts Reformen und nicht zuletzt sein diplomatisches wie selbstbewusstes Eintreten für Schulbelange gegenüber der französischen Besatzungsmacht  retten das Johanneum vor dem Untergang: 1827 hat die Schule bereits wieder 400 Schüler.

Dennoch haben die Reformen Gurlitts keinen langen Bestand: Das Zwitterwesen aus Bürger- und Gelehrtenschule bewährt sich nicht und so nimmt man 1828 eine Teilung in drei verschiedene Schulen vor: eine Elementarschule, die Gelehrtenschule mit den Klassen Quinta bis Prima und eine Realschule mit 3, später 4 Klassen. Ab 1834/1837 hat sich die Realschule unter einem eigenen Direktor bereits vollkommen verselbstständigt und bekommt 1876 als Realgymnasium des Johanneums schließlich ein eigenes Gebäude. In der Oberstufe kehrt man zur alten Klassenstruktur zurück. Englisch wird ab Tertia obligatorisch, daneben gibt es wahlfrei Spanisch oder Portugiesisch. Physik wird als Fach hinzugenommen, Naturgeschichte stark erweitert. Über die Einführung von Turnunterricht wird nachgedacht. Die Schülerzahlen am Johanneum bleiben mit durchschnittlich 130 vergleichsweise niedrig, aber konstant.

Da das alte Klostergebäude nun mit drei Schulen unter seinem Dach räumlich überfordert und auch inzwischen baufällig geworden ist, beschließt man einen Neubau auf dem Gelände des eben abgerissenen Doms. Das klassizistische Gebäude, das auf einen Entwurf von A. de Chateauneuf zurückgeht, von Franz Gustav Forsmann gezeichnet und von Baudirektor Carl Ludwig Wimmel aufgeführt wird, kann im Mai 1840 feierlich eingeweiht und bezogen werden.

Johanneum während des Großen Brandes von 1842 / Litho von Perter Suhr [8]
Der Große Brand von 1842 richtet dank des tatkräftigen Einsatzes von Lehrern und Schülern nur geringfügigen Schaden an.

 

Seit der Jahrhundertmitte wächst die Schule unaufhörlich (1864: 200 Schüler). Zwar schaffen der Auszug des Realgymnasiums und die Gründung des Wilhelm-Gymnasiums 1881 Entlastung, dennoch ist man weiterhin auf die Anmietung von Nachbarhäusern für die Unterbringung von Klassen und Fachräumen angewiesen. Ein Neubau wird schließlich unumgänglich, welcher von Baudirektor Fritz Schumacher entworfen im frisch erschlossenen Stadtteil Winterhude errichtet wird und im November 1914 bezogen werden kann.

Luftbildaufnahme des Johanneums in Winterhude [10]

Das Johanneum in der NS-Zeit

Während der NS-Herrschaft zeigt sich die Schule weitgehend willfährig: In der Ehemaligenzeitschrift „Das Johanneum“ bekennt die Schule im Juni 1933 offen ihre Regimetreue. Die allermeisten Lehrer und die beiden Direktoren in der NS-Zeit, Werner Puttfarken und Erwin Zindler, verhalten sich ideologiekonform. Das Spektrum reicht von stiller Zustimmung, über die bewusste Indoktrination der Schüler bis zu heftigen antisemitischen Attacken gegen jüdische Schüler.

Hakenkreuzfahnen und Spruchband an den Arkaden (1936?) [11]
Aufgrund ihrer humanistischen Ausrichtung steht die Schule, die 1937 auch in „Johanneum, Gymnasium für Jungen“ umbenannt wird, unter einem gewissen Rechtfertigungsdruck, dem man mit der Argumentation begegnet, humanistische Bildung garantiere die intensive Beschäftigung mit dem „artverwandten (nordischen) kulturschöpferischen Volk der Griechen“ und der „Staatsdisziplin“ der Römer.[12] Außerdem schule die Übersetzungsleistung Sekundärtugenden für die Ausbildung von Führerpersönlichkeiten.[13] Alle anderen Fächer werden an den richtungsweisenden Zielen der Deutschtumspflege, der Wehrhaftigkeit, der Vaterlandsliebe und des Rassenbewusstseins ausgerichtet. Jüdische Lehrer und Schüler werden zunehmend diskriminierender Behandlung ausgesetzt und müssen die Schule verlassen.

Im August 1943 wird das Gebäude so schwer beschädigt, dass viele Klassen in anderen Schulen unterkommen müssen, wenn sie nicht bereits in der Kinderlandverschickung sind. Ohnehin findet der Unterricht in den späteren Kriegsjahren nur noch in sehr eingeschränktem Maße statt.

 

Von 1945 bis heute

Die Zeit nach dem II. Weltkrieg bis heute ist durch Expansion, Reform und eine allgemeine Horizonterweiterung geprägt, ohne dass die Pflege der altehrwürdigen Schultradition dabei je ganz aus dem Blick geriet.

Nach der Kapitulation wird der Unterricht zunächst ausgesetzt und läuft erst im Herbst 1945 wieder an. Das Schulgebäude, das von den Engländern beschlagnahmt wird, kann im Sommer 1946 wieder bezogen werden, allerdings sind die Schäden an Gebäude und Inventar erst fünf Jahre später restlos beseitigt. In der Nachkriegszeit herrschen Brennstoff- und Papiermangel, aber vor allem auch Hunger, der durch eine Schulspeisung notdürftig gelindert wird.

Die Schule erfährt seit den 50er Jahren einen kontinuierlichen, wenn auch nicht ungebrochenen Zuwachs an Schülern (1954: 800 Schüler). Der zunehmenden Raumnot begegnet man mit der Aufstellung von Pavillons. Erst 50 Jahre später wird das Provisorium durch die Errichtung zweier Erweiterungsbauten beendet:

2007 findet die Einweihung des „Forums Johanneum“ statt. Der moderne Bau, ein Entwurf Andreas Hellers, der (fast) zur Hälfte aus gestifteten Mitteln ehemaliger Schüler finanziert wird, bietet einer Mensa, einer Turnhalle und Fachräumen für Kunst, Musik und Theater Platz.

2016 erhält die Schule mit dem „Stufenhaus“, entworfen von den Architekten Bernhard Winking und Martin Froh, einen weiteren Zubau mit 12 neuen Klassenräumen. Das Gebäude wird dem Forum Johanneum stilistisch angepasst.

Eine große Horizonterweiterung bedeuten die fest ins Schulprogramm aufgenommenen Austausche und Reisen:

Den Anfang macht die 1947 begründete Schulpartnerschaft mit der Latymer Upper School (später auch mit der Mädchenschule Godolphin and Latymer School) in London, die bis heute besteht. Der Austausch, ursprünglich in zweijährigem Turnus für drei Wochen, wird zunächst mit Oberstufenschülern durchgeführt. Heute findet er jährlich statt, jetzt aber mit Neuntklässlern und nur noch für 10 Tage. Seit 1987 besteht zudem ein Orchesteraustausch mit den beiden englischen Partnerschulen. 1952 unternimmt eine 11. Klasse eine lange Italienreise. Dadurch wird die Tradition einer „Studienfahrt an antike Stätten“ begründet, die bis heute in Form von Reisen in der Oberstufe ihre Fortsetzung findet. Eine sehr lange Tradition haben auch die winterlichen Klassenfahrten des 7. Jahrgangs in die Radstädter Tauern. Die Schüler wohnen auf der einsam gelegenen Hödhütte, die der Ehemaligenverein seit 1970 dauerhaft pachtet und unterstützt.

1976 wird vergleichsweise spät der erste gemischte Jahrgang auf dem Johanneum eingeschult, 1985 machen die ersten Mädchen Abitur. Weibliche Lehrkräfte unterrichten schon in den 50er Jahren Englisch und Geographie, seit den späten 70ern werden dann Lehrerinnen in allen Fächern und in zunehmender Anzahl fest eingestellt.

Trotz aller – zum Teil substanziellen – Veränderungen (Ausdifferenzierung des Fächerkanons, Oberstufenreform der 70er Jahre, Verkürzung des Gymnasiums auf acht Jahre) sind das grundständige Latein und (obligatorisches) Altgriechisch ab der 8. Klasse bis heute beibehalten worden. Auch ist eine der Alten Sprachen nach wie vor verpflichtendes Abiturprüfungsfach, womit sich das Johanneum von allen anderen altsprachlich ausgerichteten Schulen Hamburgs unterscheidet.

 

Auswahlliteratur

Kelter, Edmund: Hamburg und sein Johanneum im Wandel der Jahrhunderte 1529–1929, Lütcke & Wulff, Hamburg, 1928 [K]
Hering, Rainer: „Johanneum“, in: Franklin Kopitzsch und Daniel Tilgner (Hrsg.): Hamburg Lexikon, Hamburg 2010, S. 371.
Tilgner, Daniel: „Akademisches Gymnasium“, in: Franklin Kopitzsch und Daniel Tilgner (Hrsg.): Hamburg Lexikon, Hamburg 2010, S. 22.
Verein der Ehemaligen (Hrsg): 450 Jahre Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg 1979, Hamburg 1979.
Reimer, Uwe: Das Johanneum in der Nachkriegszeit: Innenansichten einer Hamburger Traditionsschule. Hamburg 2014.
„Das Johanneum“ – Zeitschrift der Ehemaligen. 1988 ff.
v. Müller, Christine; Petersen, Uwe; Reimer, Uwe: Symposion. Festschrift zum 475-jährigen Jubiläum der Gelehrtenschule des Johanneums. Hamburg 2004.

 

Bildnachweise
[1] Staatsarchiv Hamburg, Inv.-Nr. 131-06=450/1840.02. https://www.hamburger-reformation.de/blick-zurueck/bildungsoffensive [12.3.2017]

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Jungius [15.03.17]

[3] Privatbesitz.

[4] Einladung zu einer „Red-Übung“ am Johanneum 1745; In: 450 Jahre Gelehrtenschule, S.32.
[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Selle#/media/File:Thomas_Selle.jpg [24.3.2017]
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Philipp_Telemann [15.03.17] – koloriertes Aquatintablatt von Valentin Daniel Preisler nach einem verschollenen Gemälde von Ludwig Michael Schneider (1750)
[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Philipp_Emanuel_Bach [15.03.17]

[8] Der alte Gurlitt 1827; Ölbild von G. Hardorff d. Ä. Aus: Kelter, E.: Hamburg und sein Johanneum (1929), S. 136.
[9] Abbildung in Kelter, E.: Hamburg und sein Johanneum (1929), S. 158.
[10] Homepage des Johanneums [15.03.17]
[11] Abbildung in: 450 Jahre Gelehrtenschule (1979), S. 130.
[12] 450 Jahre Gelehrtenschule (1929), S. 134; „Das Johanneum“ 12 (1933).
[13] „Das Johanneum“ 3 (1934).
[14]https://www.google.de/search?q=johanneum+hamburg+stufenhaus&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjVl-PO35LTAhVVFMAKHc3fAdsQ_AUIBygC&biw=1366&bih =633&dpr=1#imgrc =imNx006Ie33PRM [17.4.2017] https://www.google.de/search?q=johanneum+hamburg+stufenhaus&source

=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjVl-PO35LTAhVVFMAKHc3fAdsQ_AUIBygC&biw=1366&

bih=633&dpr=1#imgrc=j4ZVzbcWSwwnUM:[7.4.2017]